KI-Automatisierung für Selbstständige: 7 Aufgaben, die du mit Make automatisieren kannst

AiBasedHub · KI-Tools & Automatisierung

Weniger Routinearbeit. Mehr Zeit für Kunden und dein Unternehmen. Entdecke sieben praktische Automatisierungen mit Make – verständlich erklärt, fair bewertet und ohne Technik-Blabla.

✓ Praxisnah erklärt ✓ Für Selbstständige ✓ Chancen & Grenzen
Werbung / Affiliate-Hinweis: Dieser Artikel enthält einen Affiliate-Link zu Make. Wenn du dich darüber registrierst und später einen kostenpflichtigen Tarif abschließt, können wir eine Provision erhalten. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Unsere Bewertung bleibt unabhängig.

Warum dieser Artikel?

Als Selbstständiger kennst du das: Anfragen beantworten, Daten übertragen, Dokumente sortieren und Beiträge vorbereiten. Viele dieser Aufgaben wiederholen sich täglich.

Doch lohnt sich dafür eine Automatisierungsplattform? Wir zeigen dir, was Make leisten kann, wo die Grenzen liegen und welche Anwendungen tatsächlich sinnvoll sein können.

Ob Coach, Freelancer, Agentur oder Betreiber eines Online-Shops: Im Geschäftsalltag kosten kleine Routinetätigkeiten oft erstaunlich viel Zeit. Dabei müssen nicht alle Schritte von Hand erledigt werden.

Mit einer passenden Automatisierung lassen sich Informationen zwischen verschiedenen Anwendungen übertragen, Benachrichtigungen auslösen oder Aufgaben automatisch anlegen. Entscheidend ist allerdings, dass der Aufwand für die Einrichtung in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen steht.

Was ist Make eigentlich?

Make ist eine visuelle Plattform zur Automatisierung digitaler Arbeitsabläufe. Unterschiedliche Online-Anwendungen können miteinander verbunden werden, sodass festgelegte Aktionen automatisch ablaufen.

Diese Abläufe heißen bei Make Szenarien. Ein Szenario besteht beispielsweise aus einem Auslöser und einer oder mehreren Aktionen.

1. Anfrage Kunde sendet ein Formular
2. Make Verarbeitet die Daten
3. Ergebnis CRM-Eintrag und Benachrichtigung

Das Besondere: Viele Szenarien lassen sich ohne eigene Programmierung zusammenstellen. Trotzdem solltest du verstehen, welche Daten verarbeitet werden, wie die beteiligten Anwendungen miteinander kommunizieren und was bei Fehlern passiert.

7 praktische Automatisierungen mit Make

Die folgenden Beispiele zeigen typische Einsatzmöglichkeiten. Welche davon sich konkret umsetzen lassen, hängt von den verwendeten Anwendungen, verfügbaren Integrationen und Zugriffsrechten ab.

01

Kontaktanfragen automatisch erfassen

Ein Interessent füllt dein Website-Formular aus. Make kann die Anfrage in eine Tabelle oder ein CRM übertragen und eine Benachrichtigung auslösen.

Dein Vorteil: Weniger manuelle Übertragung und eine bessere Übersicht über neue Interessenten.

02

Bestellungen dokumentieren

Bestellungen aus einem kompatiblen Shopsystem lassen sich in eine Übersicht übernehmen. So können interne Verkaufslisten automatisch ergänzt werden.

Dein Vorteil: Weniger Verwaltungsarbeit. Die ordnungsgemäße Buchhaltung ersetzt das allerdings nicht.

03

Social-Media-Beiträge vorbereiten

Ein neuer Blogbeitrag kann automatisch in einem Redaktionsplan erfasst werden – inklusive Titel, Kurzbeschreibung und Link.

Dein Vorteil: Ein strukturierter Veröffentlichungsprozess. Die Inhalte sollten vor dem Posten geprüft werden.

04

E-Mail-Anhänge automatisch ablegen

Bestimmte E-Mails können anhand definierter Kriterien erkannt werden. Anhänge lassen sich anschließend in passende Cloud-Ordner übertragen.

Dein Vorteil: Weniger Suchen und Sortieren. Bei vertraulichen Daten ist Datenschutz wichtig.

05

Aufgaben aus Kundenanfragen erstellen

Ein ausgefülltes Projektbriefing kann automatisch eine Aufgabe in deinem Projektmanagement-System erzeugen. Zuständige Personen werden informiert.

Dein Vorteil: Klarere Abläufe und weniger vergessene Arbeitsschritte.

06

Berichte zusammenstellen

Daten aus verschiedenen kompatiblen Anwendungen können in einer gemeinsamen Übersicht gesammelt werden – beispielsweise Anfragen, Bestellungen oder Marketingzahlen.

Dein Vorteil: Weniger manuelles Zusammenführen. Voraussetzung sind zuverlässige Datenquellen.

07

KI in automatisierte Arbeitsabläufe integrieren

Über eine passende Integration kann ein KI-Dienst Informationen zusammenfassen, Texte klassifizieren oder Antwortentwürfe vorbereiten. Die Ergebnisse können anschließend in einem weiteren Arbeitsschritt verwendet werden.

Dein Vorteil: Schnellere Vorbereitung wiederkehrender Aufgaben. Wichtig: KI-Ergebnisse kontrollieren und sensible Kundendaten nicht unüberlegt weitergeben.

Unser Praxistipp

Starte nicht mit sieben Automatisierungen gleichzeitig. Suche dir eine einzige Aufgabe, die du regelmäßig wiederholst und die klare Regeln hat. Genau dort lässt sich am besten prüfen, ob Make deinem Unternehmen tatsächlich Zeit spart.

Schnellvergleich: Welche Aufgaben lohnen sich?

Nicht jede Automatisierung ist gleich sinnvoll. Diese Übersicht hilft dir bei der ersten Einschätzung.

Aufgabe Typischer Nutzen Worauf achten?
Kontaktanfragen Weniger Dateneingabe Datenschutz und Formularanbindung
Bestellungen Bessere Übersicht Datenabgleich und Buchhaltung
Social Media Strukturierter Redaktionsplan Inhalte vor Veröffentlichung prüfen
E-Mail-Anhänge Weniger Sortieraufwand Zugriffsrechte und Vertraulichkeit
Projektaufgaben Klare Zuständigkeiten Vollständige Informationen
Berichte Zentrale Datenübersicht Datenqualität
KI-Workflows Schnellere Entwürfe Qualitätskontrolle und Datenschutz

Ist Make für Anfänger geeignet?

Der visuelle Editor erleichtert den Einstieg. Du kannst Abläufe aus einzelnen Modulen zusammenstellen und nachvollziehen, welche Anwendung welche Aufgabe übernimmt.

Trotzdem ist Make kein Werkzeug, bei dem jede Automatisierung sofort auf Knopfdruck funktioniert. Datenfelder müssen zugeordnet, Verbindungen eingerichtet und Fehlerfälle berücksichtigt werden.

Wichtig zu wissen: No-Code bedeutet nicht, dass du nichts lernen musst. Es bedeutet vor allem, dass du für viele Aufgaben keinen eigenen Programmcode schreiben musst.

Die Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile und Grenzen
Visuelle Erstellung von Workflows Einarbeitung erforderlich
Verbindung verschiedener Anwendungen Abhängigkeit von verfügbaren Schnittstellen
Weniger manuelle Routinearbeit Fehler können sich automatisch fortsetzen
Einbindung von KI-Diensten möglich Datenschutz und Qualitätskontrolle nötig
Für kleine und größere Abläufe einsetzbar Nutzung und Tarif können Kosten verursachen

In 5 Schritten zur ersten Automatisierung

1

Routine auswählen: Finde eine wiederkehrende Aufgabe, die nach klaren Regeln abläuft.

2

Integrationen prüfen: Kontrolliere, ob deine verwendeten Anwendungen mit Make verbunden werden können.

3

Szenario erstellen: Beginne mit einem Auslöser und einer Aktion.

4

Test durchführen: Verwende zunächst unkritische Beispieldaten und kontrolliere das Ergebnis.

5

Kontrolliert starten: Aktiviere den Ablauf und überprüfe, ob er dauerhaft zuverlässig funktioniert.

Für wen lohnt sich Make besonders?

Make kann für Selbstständige interessant sein, die regelmäßig Daten zwischen mehreren Anwendungen übertragen oder wiederkehrende digitale Prozesse bearbeiten.

  • Coaches und Berater: Anfragen und Termine strukturieren.
  • Agenturen: Briefings, Aufgaben und Statusmeldungen koordinieren.
  • Online-Shops: Bestellungen und interne Übersichten verbinden.
  • Content Creator: Redaktionsabläufe vereinfachen.
  • Freelancer: Routinearbeiten und Projektorganisation reduzieren.

Wenn eine Aufgabe nur selten anfällt oder deine bestehende Software bereits eine gute Automatisierung bietet, ist ein zusätzliches Werkzeug möglicherweise überflüssig.

Make selbst kennenlernen

Du möchtest prüfen, ob sich wiederkehrende Aufgaben in deinem Unternehmen automatisieren lassen? Starte mit einem einfachen Szenario und finde heraus, ob Make zu deinem Arbeitsalltag passt.

Make ausprobieren → Affiliate-Link zu Make. Bei einem späteren kostenpflichtigen Abschluss können wir eine Provision erhalten. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Häufige Fragen zu Make

Muss ich programmieren können?

Für viele einfache Make-Szenarien benötigst du keine eigenen Programmierkenntnisse. Ein Grundverständnis für digitale Abläufe und Datenverarbeitung ist aber hilfreich.

Kann Make mit WordPress zusammenarbeiten?

Ja, für WordPress gibt es Integrationsmöglichkeiten. Welche Aktionen verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Verbindung und den Zugriffsrechten ab.

Ist Make eine KI-Anwendung?

Make ist in erster Linie eine Automatisierungsplattform. KI-Dienste können über passende Schnittstellen in die Abläufe eingebunden werden.

Ist Make kostenlos nutzbar?

Make bietet einen kostenlosen Einstieg an. Die aktuellen Nutzungslimits, Funktionen und Preise findest du auf der offiziellen Make-Website.

Kann ich damit meine gesamte Kundenkommunikation automatisieren?

Einzelne Schritte lassen sich automatisieren. Individuelle Angebote, wichtige Zusagen und sensible Kundenanliegen sollten jedoch weiterhin von einem Menschen geprüft werden.

Unser Fazit: Automatisieren mit Augenmaß

Make kann Selbstständigen helfen, wiederkehrende digitale Aufgaben zu vereinfachen und verschiedene Anwendungen miteinander zu verbinden. Besonders sinnvoll ist das bei klar strukturierten Prozessen, die regelmäßig stattfinden.

Die Plattform nimmt dir allerdings nicht die Verantwortung für funktionierende Abläufe, korrekte Daten und den Schutz von Kundeninformationen ab. Auch die Einrichtung benötigt Zeit.

Unsere AiBasedHub-Einschätzung: Make ist eine interessante Option für Selbstständige, die regelmäßig mit mehreren digitalen Anwendungen arbeiten. Wir empfehlen, mit einem kleinen, überschaubaren Workflow zu beginnen und den tatsächlichen Nutzen im eigenen Geschäftsalltag zu prüfen.

Unser Grundsatz:
Wir bewerten fair. Wir empfehlen gezielt. Wir verkaufen nur, wenn es wirklich sinnvoll ist.

Redaktioneller Hinweis: Die beschriebenen Workflows sind beispielhafte Anwendungsszenarien und keine dokumentierten eigenen Produkttests. Funktionsumfang und Tarifbedingungen können sich ändern.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert